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/// Gladiatorengruppe: Richtlinien

Diesen Regeln sind unbedingt Folge zu leisten, um das Verletzungsrisiko so gering wie mög- lich zu halten. Handelt ein Kämpfer diesen Regeln zuwider, so nimmt sich der Ludus das Recht heraus den Kämpfer von Auftritten, Trainingsveranstaltungen, Feiern und Kämpfen auszuschließen.

Im Training und im Kampf gilt safety first, das heißt:

  • Schildschläge gegen Kopf und ungepolsterte Körperbereiche sind strengstens verboten.
  • Anfänger beginnen ihr Training immer mit choreographierten Kämpfen.
  • Nur erfahrene Kämpfer dürfen Freikämpfe bestreiten. Für die Teilnahme an Freikämp- fen wird die Zustimmung des Lanistas benötigt.
  • Kämpfe enden mit der Aufgabe, dem technischen KO oder durch Punktsieg nach drei Treffern auf die vorher bestimmten Trefferzonen.
  • Weitere vor dem Kampf getroffene Abmachungen und Tabus müssen mit dem Schieds- richter abgesprochen und strickt befolgt werden.
  • Beide Kämpfer haben den Anweisungen des Schiedsrichters Folge zu leisten
  • Freikämpfe müssen in voller armatura ausgefochten werden (Armpolster, Beinpolster und -schiene, Kopfpolster und Helm, Schild und stumpfe Holz/Metallwaffe bzw Armpols- ter, Galerus, Netz Dreizack und Dolch
  • Armpolster müssen bei Freikämpfen auch die Hände schützen
  • Vor einem Kampf ist die armatura von jedem Kämpfer selbst, sowie einem weiteren Mit- glied zu überprüfen.
  • In einer armatura darf nur frei gekämpft werden, wenn sich der Kämpfer auch sicher mit ihr fühlt
  • Wenn einer der Kämpfer sich in seiner armatura unsicher fühlt, sich verletzt hat oder ein Ausrüstungsteil kaputt geht, muss dieser Kämpfer aufgeben.
  • Bei einer Kampfaufgabe muss der Schild und die Waffe vom eigenen Körper und der des Gegners weggeworfen werden. Mit dem linken Arm vor die Brust und den rechte Arm nach oben erhoben, weicht der Kämpfer rückwärts vom Gegner ab und signalisiert das Kampfende.

Weiterhin wäre wünschenswert:

  • Jeder Gladiator sollte zwei Klassen beherrschen
  • Klassenspezifischen Grundchoreographien sollten auswendig gekonnt werden und mit verschiedenen Partnern geübt werden.
  • Da das Ausdenken und Einstudieren von neuen Choreographien viel Zeit in Anspruch nehmen, sollten dafür mindestens 2 Monate eingeplant werden. Choreographien sollten zudem mehrmals geübt werden.
  • Da das An- und Ablegen der armatura oft schwer für eine Person sein kann, sollten sich die nichtkämpfenden Gladiatoren als Helfer anbieten.
  • Mitglieder des Ludus sollten bei Auftritten zeitgenössischer Kleidung (Subligaculum o- der Tunica) oder ein Gruppen-T-Shirt tragen.
  • Bei dem Design der Schildbemalung und der Ausrüstung ist darauf zu achten, dass es sich an antiker/ römischer Darstellungsweise orientiert. Bis auf diese Regel ist dem De- sign jedoch keine Grenze gesetzt.
  • Das Fernbleiben an Übungseinheiten ist dem Lanista mitzuteilen.
  • Änderungen der Richtlinien, sind mit dem Fachbereichsausschuss zu besprechen und jedem Gruppenmitglied mitzuteilen.

Erstellung der Richtlinien: 03.09.2019

Copyright - Wandergesellschaft „Frisch-Auf“ 1922 Münster e.V. Intern